Kürbis
Nur wenige Menschen wissen, dass der Kürbis zu den ältesten Kulturpflanzen zählt. Er ernährte schon 10.000 vor Christus Menschen, wie prähistorische Funde beweisen. Allerdings war es anfangs nicht das Fleisch der Kürbis, das auf dem Speiseplan der Menschen stand. Sie sammelten die öl- und eiweißreichen Samen und verzerrten diese. Das Fleisch der Wildkürbisse schmeckt bitter und wurde daher eher nicht beachtet. Zudem ist es leicht verderblich und kann im Gegensatz zu den Samen des Kürbisses nicht gelagert werden.
Heutige Kürbisse sind perfekt an den Garten angepasst, da sie recht pflegeleicht sind, eignen sie sich auch für Gärtner mit wenig Zeit und unerfahrene Hobbygärtner. Doch anders als in der Vergangenheit ist heute vor allem das Fleisch des Kürbisses gefragt. Aus ihm entsteht zum Beispiel ein erfrischendes Kompott. Der Anbau von Kürbissen ist nicht sonderlich schwierig. Am besten gedeihen sie in voller Sonne, auf einem Beet mit einem tiefgründigen Boden, zur Not tut es allerdings auch ein großer Pflanzkübel auf dem Balkon. Wer sich allerdings in die Rekordliste einschreiben möchte, sollte der Kürbispflanze optimale Bedingungen bieten. Je nach Wunsch besteht die Möglichkeit, kleine Pflanzen im Handel zu erwerben. Die man ab Mai, wenn keine Fröste mehr zu erwarten sind, nach einer kurzen Eingewöhnung ins Freie setzen kann. Nicht selten werden sie in der Nähe des Kompostes gepflanzt, auch am Zaun ist ein guter Platz. Innerhalb kürzester Zeit wird aus dem kleinen Pflänzchen eine kräftige Pflanze, die ein dichtes Blätterdach bildet. Nun ist nur noch wenig Pflege nötig, auch Wasser benötigt der Kürbis nur, wenn es sehr trocken ist. Blüte- und Erntezeit ist abhängig von der jeweiligen Sorte. Übrigens, wer die kleinen Früchte ausdünnt, hat die Chance auf größere Früchte.