Salat Gurke
Während Freiland-Gurken im Garten oder am Feld angebaut werden, wachsen die Salat-Gurken nur im Gewächshaus. Für einen gelungenen Anbau gibt es einiges zu beachten.
Aussaat
In beheizten Gewächshäusern können die Salatgurken ab Mitte März ausgesäät werden. In einen Topf kommen zirka zwei bis drei Samen, welche dann fingerdick mit Erde bedeckt werden. Vor der Aussaat sollten die Töpfe allerdings nur bis zur Hälfte mit Anzuchterde gefüllt werden. Gleichmäßige Feuchtigkeit und eine Mindesttemperatur von 20 Grad Celsius sind die Grundvoraussetzungen damit die Salat-Gurken zügig Keimen. Sind dann nach einiger Zeit die Blätter des stärksten Sämlings etwas über den Rand des Topfes gewachsen sollten die schwächeren entfernt und der Topf mit Erde aufgefüllt werden. Mit dieser Methode bewirkt man eine bessere einwurzelung der Sämlinge.
Kulturansprüche
Sind die Jungpflanzen etwa 25 Zentimeter hoch, werden diese im Abstand von 60 Zentimentern an ihren fixen Standort des Gewächshauses eingesetzt. Am besten man setzt sie gleich in große Kübel oder in Substratsäcke, damit man sich einen Bodenaustausch ersparen kann. Die Schnüre vom Dach des Gewächshauses werden in Form einer Spirale um die Stängel gewickelt und immer wieder nachgezogen, damit sie die Gurkenpflanze hochziehn kann. Die Seitentriebe am besten direkt an der Blüte abschneiden, damit die Gurken dann nicht auf dem Boden liegen. Der Standort der Salatgurken sollte nicht zu sonnig sein. Ist der Sonneneinfall zu viel kann man Tomaten als Schattenspender verwenden.
Tipps zur Pflege
Werden die Pflanzen zu trocken, werden die Salatgurken bitter. Daher sollte man im Gewächshaus hauptsächlich vorgewärmtes Wasser zum Gießen verwenden und eine Schicht aus Rasenschnitt zum Beispiel verhinder das Austrocknen der Erde. Die Luftfeuchtigkeit sollte auch stets 60 Prozent liegen, da sonst die jungen Gurken von der Pflanze abgestoßen werden können.